Aufgeben ist keine Option

René Rammelt

Wir alle stehen vor großen Herausforderungen. Nicht nur das Luca und Lia in Willinghusen, sondern viele andere Gastronomen und Einzelhändler auch. Covid-19 ist ein harter Gegner. Wir wehren uns mit aller Kraft gegen diese Bedrohung. Aber können Gastronomie und Handel mit weniger oder ganz ohne Gäste und Kunden überleben? Wir wollen nicht jammern, nur aufmerksam machen. Die reduzierte Anzahl von Sitzplätzen im Café und die momentane Zurückhaltung vieler Menschen Restaurants und Cafés zu besuchen macht es uns schwer positiv in die Zukunft zu schauen. Die meisten Tische sind mit zwei und nicht wie sonst auch mal mit vier Personen besetzt. Die zusätzlichen Kosten für Desinfektionsmittel und der Mehraufwand für Hygiene-Maßnahmen machen es uns ebenfalls schwer. Wir ergreifen für uns und unsere Gäste jede geeignete Maßnahme, um uns vor einer Ansteckung zu schützen. Wir tragen vom ersten Tag der Maskenpflicht selbst Masken, obwohl wir dazu (noch) nicht verpflichtet sind und werden dies auch in Zukunft tun. Wir halten uns penibel an die Hygieneregeln und lüften außerdem regelmäßig. Auch im Privaten versuchen wir jedes unnötige Risiko, aus Verantwortung für unsere Gäste, auszuschließen uns zu infizieren. Zusätzlich machen es uns einzelne unverantwortliche Betreiber von Gastronomie-Betrieben schwer, die dem Ruf der anderen schaden und es den anderen noch schwerer machen. Sie gefährden die Existenz vieler und verunsichern durch ihr fahrlässiges Verhalten unsere Gäste, lassen die Gastronomie als unsicheren Ort erscheinen. Wer sich als Gastronom nicht an die gültigen Auflagen hält kommt seiner Verantwortung, das Wohl seiner Gäste zu schützen nicht nach und wird das in anderen Bereichen, wie z.B. in der Küche, eventuell auch nicht tun. Wir tun was wir können für die Sicherheit unser Gäste.Bitte unterstützt die Gastronomie und den Einzelhandel, unterstützt die, die sich für den Erhalt Eurer Gesundheit einsetzen.

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